Warum jetzt der Protest?

Mitten im Jahr 2011 hat das Berliner Schiedsamt dem Antrag der Krankenkassen stattgegeben, die zulässige Verordnungshöhe massiv zu verringern.  Basis für die Richtgrößen des Jahres 2011 sind die erwünschten Ausgaben des Jahre 2009, nicht die tatsächlich notwendigen Medikamentenkosten.

Die Vertretung der Berliner Kassenärzte war gegen diese Verschlechterung, konnte sich aber vor dem Schiedsamt nicht durchsetzen.  Aus Sicht der Berliner Ärzte ist mit den niedrigen Richtgrößen die gewünschte gute Versorgung der Berliner Kassenpatienten mit Arzneimitteln  nicht mehr im bisherigen Umfang möglich.

Viele Arztpraxen  können einem Regress nur noch dadurch entgehen, indem sie die Verordnungen für ihre Patienten  kräftig verringern.

Der Leidtragende der von den Berliner Krankenkassen durchgesetzten Regelung ist der kranke Mensch. Jeder Arzt muss fürchten, bei einer guten und leider teuren Behandlung die Ausgaben aus eigener Tasche bezahlen zu müssen. Dies führt zu Angst bei der Auswahl der besten Medikamente für jede Krankheit. Und Angst ist eine schlechte  Basis für eine gute Medizin.

Bitte beteiligen Sie sich am Protest, schreiben Sie an den zuständigen Bundesgesundheitsminister.

Einen Textvorschlag finden sie hier

 

Der Leidtragende der von den Berliner Krankenkassen durchgesetzten Regelung ist der kranke Mensch.
Impressum